2016

FAUSTLOS

Träger: 
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Handlungsfeld: 
Schule
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Programm richtet sich an Kindergärten und Schulen mit dem Ziel der Gewaltprävention durch die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen.
Aktivitäten: 
Dazu werden Pädagog/innen in eintägigen Fortbildungen zum pädagogischen Konzept geschult. Voraussetzung für die Umsetzung des Konzepts ist ein Curriculum, das über mehrere Jahre mit den Kindern und Jugendlichen umgesetzt wird.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Heidelberger PräventionsZentrum, Keplerstraße 1, 69120 Heidelberg, 06221/914422
213-0271

Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) an Schulen

Träger: 
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Handlungsfeld: 
Schule
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Im Rahmen des Programms werden Lehrkräfte und andere pädagogische Mitarbeiter/innen darin professionalisiert, sozial-emotionale Kompetenzen von Schüler/innen im regulären Unterricht und in Lerngruppen zu fördern. Das Angebot richtet sich einerseits präventiv an Schüler/innen aller Schulstufen und Schulformen und andererseits an Schüler/innen mit erhöhtem oder sonderpädagogischem Förderbedarf. Im Mittelpunkt stehen dabei inklusive Settings.
Aktivitäten: 
Die Fortbildung umfasst 60 Stunden. In diesem Rahmen setzen die Teilnehmer/innen das Angebot in eigenen Lerngruppen um und werden durch (kollegiale) Hospitation und Beratung begleitet. Die Einbindung in den Schulentwicklungsprozess der teilnehmenden Schulen wird durch Workshops mit den Schulleitungen und Studientagen für das ganze Kollegium unterstützt. Nach Abschluss der Fortbildung werden den Schulen schulinterne Fortbildungen angeboten, die die verlässliche Verankerung, Vertiefung und Ausweitung der entwicklungspädagogischen Arbeit zum Ziel haben. Im Rahmen des Netzwerks finden mindestens vier mal jährlich schulübergreifende Treffen statt, die dem Erfahrungsaustausch und der vertiefenden Fortbildung dienen. Das Angebot wird seit 2002 umgesetzt. Im Januar 2015 gab es zehn parallel laufende Forbildungsgruppen.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Carmen Cygan-Reineke, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin, 030/902275085; Dr. Marita Bergsson, Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik Europe, Ahornstraße 3, 41239 Mönchengladbach, 02166/9459792
213-0273

Fortbildungen zum Thema geschlechterreflektierte Arbeit mit rechtsextrem orientierten Jungen und jungen Männern

Träger: 
Dissens-Institut für Bildung und Forschung e.V.
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Die Fortbildungsreihe richtet sich an Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist, das Bewusstsein der Teilnehmer/innen für die Bedeutung der Kategorie „Geschlecht" bei der Prävention von Rechtsextremismus zu schärfen und sie in die Lage zu versetzen, Männlichkeitsbilder in ihren Auswirkungen zu reflektieren.
Aktivitäten: 
Im Rahmen der Fortbildungsreihe werden die Teilnehmer/innen bei der Umsetzung von Praxisprojekten begleitet.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Andreas Hechler, Dissens-Institut für Bildung und Forschung e.V., Projekt: Männlichkeit(en) und Rechtsextremismus, Allee der Kosmonauten 67, 12681 Berlin, 030/54987551
213-0150

no-nazi.net – für Soziale Netzwerke ohne Nazis

Träger: 
Amadeu Antonio Stiftung
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Projekt no-nazi.net definiert sich als Gemeinschaft und richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, die Lust haben, in ihren Sozialen Netzwerken aktiv zu werden, und sich für Demokratie und Menschenrechte und entsprechend gegen rechtsextremes Gedankengut einsetzen wollen.
Aktivitäten: 
Im Rahmen des Projekts no-nazi.net wird eine Gemeinschaft von Jugendlichen aufgebaut, die sich gegen rechtsextremes, rassistisches, antisemitisches oder islamfeindliches Gedankengut engagieren. Es wird informiert, diskutiert, Materialien werden bereitgestellt und gute Ideen gesammelt. Dies soll gemäß demokratischen Werten passieren, mit Humor und guten Ideen, ohne selbst andere abzuwerten und auch, ohne sich selbst zu gefährden.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Johannes Baldauf, Amadeu Antonio Stiftung, Linienstraße 139, 10115 Berlin, 030/24088624
213-0151

MANEO Prävention

Träger: 
Mann-O-Meter e.V.
Handlungsfeld: 
Anderes
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Die Kampagne richtet sich an schwule und bisexuelle Männer und Jugendliche und hat homophobe Gewaltkriminalität zum Thema. Sie spricht einerseits Menschen an, die bereits in Berlin leben, und wendet sich andererseits an Menschen, die sich kurzzeitig in Berlin aufhalten, vor allem Tourist/innen, aber auch Pendler/innen, Austauschstudent/innen, Arbeitsmigrant/innen etc. Mit geeigneten Maßnahmen werden die Zielgruppen angesprochen und auf Gefahren hingewiesen. Die Berlinbesucher werden auf Gefahrensituationen aufmerksam gemacht und mit Informationen auf Wege hingewiesen, wie sie Strafanzeige erstatten sowie Beratung und Hilfe erhalten können. Berlin präsentiert sich gegenüber Homo- und Bisexuellen damit als weltoffen und tolerant und bleibt als Standort für LGBT*-Personen und ihre Freunde und Angehörigen attraktiv.
Aktivitäten: 
Die Gewaltpräventionskampagne setzt vor allem auf Maßnahmen der Vorort-Arbeit: Die Mitarbeiter/innen sind zu unterschiedlichen Anlässen in den Szenen unterwegs und informieren rund um das Thema homophobe Gewaltkriminalität.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Bastian Finke, MANEO – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin, c/o Mann-O-Meter e.V., Bülowstraße 106, 10783 Berlin, 030/2163336
213-0152

Väter- und Männergruppe mit türkischem Migrationshintergrund in Berlin

Träger: 
Aufbruch Neukölln e.V.
Handlungsfeld: 
Integration und Migration
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Zielgruppe: 
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Zielgruppe des Projekts sind Männer und Väter mit der gemeinsamen Sprache Deutsch, überwiegend türkeistämmig. Ziele der interkulturellen Vätergruppen sind die Sensibilisierung der Teilnehmer/innen für die Bereiche Bildung, Erziehung, Soziales und Familie, die Stärkung der entsprechenden Kompetenzen, die Stärkung des Selbstwertgefühles und der Selbstverantwortung sowie die Übernahme von Verantwortlichkeiten im Sozialraum. Die Teilnehmer/innen werden zu Multiplikator/innen geschult.
Aktivitäten: 
Einmal in der Woche treffen sich die Väter für zwei Stunden und unterhalten sich über Themen wie Bildung, Familie, Erziehung, Integration etc. Die Gruppe wird von einer männlichen und weiblichen Fachkraft geleitet. Mittlerweile engagieren sich die Teilnehmer ehrenamtlich im ganzen Bezirk und fungieren überall als Multiplikatoren.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Kazim Erdogan, Aufbruch Neukölln e.V., Uthmannstraße 19, 12043 Berlin, 030/68874815
213-0158

Konfrontative Pädagogik in der Schule und Jugendhilfe

Träger: 
Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e.V.
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Ziel des Weiterbildungsprogramms ist die Verbesserung der Handlungs- und Erziehungskompetenz von Fachkräften aus den Bereichen Pädagogik, Soziale Arbeit, Psychologie, Erziehung und Bildung.
Aktivitäten: 
Das umfassende, praxiserprobte Weiterbildungsprogramm wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin im Rahmen eines berufsbegleitenden Zertifikatskurses zu „Pädagogen/-in für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“ angeboten.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Roland Büchner, Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention, c/o Hans-Böckler-Schule, Lobeckstraße 76,10969 Berlin, 030/61670533
213-0159

EXIT-Deutschland

Träger: 
ZDK Gesellschaft für demokratische Kultur gGmbH
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
EXIT - Deutschland bietet Hilfe zum Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene. Das EXIT-Team vermittelt und begleitet Kontakte ehemaliger Rechtsextremisten mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen, um diese zu motivieren, die Szene zu meiden oder zu verlassen.
Aktivitäten: 
Das EXIT-Team analysiert kritisch Situationen und arbeitet an Szenarien, um Möglichkeiten des Handelns zu erschließen, Ohnmacht und Angst zu überwinden. Ebenso hilft es Familien, wenn es darum geht, Familienangehörige aus der Szene herauszulösen. Des Weiteren hilft das EXIT-Team bei Generationengesprächen, die Erfahrungen aus Diktaturen vermitteln.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Dr. Bernd Wagner, EXIT-Deutschland, Postfach 76 01 12, 10382 Berlin, 0177/2404592
213-0162

Unabhängige Beobachtungs- und Beratungsstelle

Träger: 
ZDK Gesellschaft für demokratische Kultur gGmbH
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Format: 
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Die ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH setzt sich die Aufklärung und den Schutz vor Gewalt und Extremismus sowie die Auseinandersetzung mit freiheitsfeindlichen und radikalen Weltanschauungsbewegungen-wie Rechtsradikalismus und Islamismus-zum Ziel.
Aktivitäten: 
Die Beratung der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur erfolgt nachhaltigkeitsorientiert, problemorientiert und situativ. Dabei wird situativ auf kritische Lagen reagiert, in denen extremistische Interventionen geschehen und Ausbreitungsbemühungen extremistischer Strukturen und Ideen stattfinden.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Dr. Bernd Wagner, ZDK Gesellschaft für Demokratische Kultur gGmbH, Bürogemeinschaft, Ebertystraße 46, 10249 Berlin, 030/42018690
213-0165

Präventive Seminarbeit mit Jugendlichen gegen Linksextremismus

Träger: 
Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Die Gedenkstätte im ehemaligen Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen möchte dazu anregen, sich nicht nur mit der SED-Diktatur, sondern auch mit aktuellen Formen des Linksextremismus auseinanderzusetzen. Dabei soll vermittelt werden, dass politischer Extremismus eine Bedrohung „unserer" Freiheit darstellt. Zielgruppe sind Schulklassen weiterführender Schulen, insbesondere im Rahmen der Fächer Deutsch, Ethik, Geschichte und Politik.
Aktivitäten: 
Dazu werden einführende und vertiefende Seminare in der Gedänkstätte oder alternativ an Schulen angeboten. Die Themenspanne reicht von Karl Marx bis zu den Autonomen in Berlin.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Gerold Hildebrand, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, 13055 Berlin, 030/986082418
213-0173

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