2012

HIPPY-Unterstützung von Eltern mit Vorschulkindern

Träger: 
IMPULS Deutschland Stiftung e.V
Handlungsfeld: 
Integration und Migration
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirk
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Programm richtet sich überwiegend an Familien mit Migrationsgeschichte, die Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren haben. Durch HIPPY sollen Kinder das Lernen lernen, gleichzeitig soll Bildung in den Familien einen höheren Stellenwert erhalten – eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulbesuch und die daraus resultierenden beruflichen Chancen.
Aktivitäten: 
Den Familien werden Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt, die sie mit ihren Kindern täglich bearbeiten sollen. Darin werden sie durch muttersprachliche Hausbesucherinnen unterstützt. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen Gruppenveranstaltungen statt. Das Programm wird in Berlin von verschiedenen Trägern zur Verfügung gestellt. Das Angebot wird in Berlin u.a. im Bezirk Kreuzberg umgesetzt.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Berlin Spree-Wuhle e.V., Begegnungszentrum, Adalbertstraße 23a, 10997 Berlin, 030/69565885
213-0269

Familienklasse

Träger: 
familie e.V.
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Projekt richtet sich an Grundschüler/innen, deren schulischer Erfolg dadurch gefährdet ist, dass sie die Anforderungen beim Einhalten von Regeln und Arbeitsstrukturen nicht ausreichend erfüllen können. Ziel ist, dass sie mit aktiver Unterstützung ihrer Eltern diese Kompetenzen in der Familienklasse erwerben.
Aktivitäten: 
Maximal acht Schüler/innen mit starken Verhaltensauffälligkeiten lernen in Begleitung mindestens eines Elternteils an einem festen Tag in der Woche in einem separaten Klassenraum. Die Kinder werden dabei jahrgangsübergreifend unterrichtet. Ein/e Multifamilientherapeut/in begleitet den familiendynamischen Prozess in der Gruppe.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Karin Bracht, familie e.V., Paul-Lincke-Ufer 34, 10999 Berlin, 030/6110106
213-0270

FAUSTLOS

Träger: 
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Handlungsfeld: 
Schule
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Programm richtet sich an Kindergärten und Schulen mit dem Ziel der Gewaltprävention durch die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen.
Aktivitäten: 
Dazu werden Pädagog/innen in eintägigen Fortbildungen zum pädagogischen Konzept geschult. Voraussetzung für die Umsetzung des Konzepts ist ein Curriculum, das über mehrere Jahre mit den Kindern und Jugendlichen umgesetzt wird.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Heidelberger PräventionsZentrum, Keplerstraße 1, 69120 Heidelberg, 06221/914422
213-0271

Hands across the campus

Träger: 
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Handlungsfeld: 
Schule
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Programm richtet sich an Schüler/innen und Lehrer/innen mit dem Ziel der Förderung von Partizipation, Pluralismus und einem besseren Demokratieverständnis.
Aktivitäten: 
Dazu werden über einen Zeitraum von drei Jahren Unterrichtsinhalte in Deutsch, Englisch und Gesellschaftswissenschaften sowie Angebote zur Demokratisierung wie z.B. Konfliktlotsentrainings umgesetzt.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Michael Rump-Räuber, LISUM, Struveweg 1, 14974 Ludwigsfelde-Struveshof, 03378/209343
213-0272

Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik (ETEP) an Schulen

Träger: 
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Handlungsfeld: 
Schule
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Im Rahmen des Programms werden Lehrkräfte und andere pädagogische Mitarbeiter/innen darin professionalisiert, sozial-emotionale Kompetenzen von Schüler/innen im regulären Unterricht und in Lerngruppen zu fördern. Das Angebot richtet sich einerseits präventiv an Schüler/innen aller Schulstufen und Schulformen und andererseits an Schüler/innen mit erhöhtem oder sonderpädagogischem Förderbedarf. Im Mittelpunkt stehen dabei inklusive Settings.
Aktivitäten: 
Die Fortbildung umfasst 60 Stunden. In diesem Rahmen setzen die Teilnehmer/innen das Angebot in eigenen Lerngruppen um und werden durch (kollegiale) Hospitation und Beratung begleitet. Die Einbindung in den Schulentwicklungsprozess der teilnehmenden Schulen wird durch Workshops mit den Schulleitungen und Studientagen für das ganze Kollegium unterstützt. Nach Abschluss der Fortbildung werden den Schulen schulinterne Fortbildungen angeboten, die die verlässliche Verankerung, Vertiefung und Ausweitung der entwicklungspädagogischen Arbeit zum Ziel haben. Im Rahmen des Netzwerks finden mindestens vier mal jährlich schulübergreifende Treffen statt, die dem Erfahrungsaustausch und der vertiefenden Fortbildung dienen. Das Angebot wird seit 2002 umgesetzt. Im Januar 2015 gab es zehn parallel laufende Forbildungsgruppen.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Carmen Cygan-Reineke, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin, 030/902275085; Dr. Marita Bergsson, Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik Europe, Ahornstraße 3, 41239 Mönchengladbach, 02166/9459792
213-0273

KICK-Schoolteam

Träger: 
GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH
Handlungsfeld: 
Schule
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Programm richtet sich an Schüler/innen von weiterführenden Schulen mit dem Ziel der Förderung von sozialen Kompetenzen und der Sensibilisierung für ein gewaltfreies Miteinander im Schulalltag.
Aktivitäten: 
Dazu werden aufeinander aufbauende Seminarmodule an Schulen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren umgesetzt. Zudem werden Projekte als mehrtägige Trainingskurse z.B. in Hochseilgärten umgesetzt.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Frank Kiepert-Petersen, Anita Reindl, KICK School-Team, SportJugendBildungsZentrum Lücke, Lückstraße 18/19, 10315 Berlin, 030/51061164
213-0274

no-nazi.net – für Soziale Netzwerke ohne Nazis

Träger: 
Amadeu Antonio Stiftung
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Projekt no-nazi.net definiert sich als Gemeinschaft und richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, die Lust haben, in ihren Sozialen Netzwerken aktiv zu werden, und sich für Demokratie und Menschenrechte und entsprechend gegen rechtsextremes Gedankengut einsetzen wollen.
Aktivitäten: 
Im Rahmen des Projekts no-nazi.net wird eine Gemeinschaft von Jugendlichen aufgebaut, die sich gegen rechtsextremes, rassistisches, antisemitisches oder islamfeindliches Gedankengut engagieren. Es wird informiert, diskutiert, Materialien werden bereitgestellt und gute Ideen gesammelt. Dies soll gemäß demokratischen Werten passieren, mit Humor und guten Ideen, ohne selbst andere abzuwerten und auch, ohne sich selbst zu gefährden.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Johannes Baldauf, Amadeu Antonio Stiftung, Linienstraße 139, 10115 Berlin, 030/24088624
213-0151

MANEO Prävention

Träger: 
Mann-O-Meter e.V.
Handlungsfeld: 
Anderes
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Die Kampagne richtet sich an schwule und bisexuelle Männer und Jugendliche und hat homophobe Gewaltkriminalität zum Thema. Sie spricht einerseits Menschen an, die bereits in Berlin leben, und wendet sich andererseits an Menschen, die sich kurzzeitig in Berlin aufhalten, vor allem Tourist/innen, aber auch Pendler/innen, Austauschstudent/innen, Arbeitsmigrant/innen etc. Mit geeigneten Maßnahmen werden die Zielgruppen angesprochen und auf Gefahren hingewiesen. Die Berlinbesucher werden auf Gefahrensituationen aufmerksam gemacht und mit Informationen auf Wege hingewiesen, wie sie Strafanzeige erstatten sowie Beratung und Hilfe erhalten können. Berlin präsentiert sich gegenüber Homo- und Bisexuellen damit als weltoffen und tolerant und bleibt als Standort für LGBT*-Personen und ihre Freunde und Angehörigen attraktiv.
Aktivitäten: 
Die Gewaltpräventionskampagne setzt vor allem auf Maßnahmen der Vorort-Arbeit: Die Mitarbeiter/innen sind zu unterschiedlichen Anlässen in den Szenen unterwegs und informieren rund um das Thema homophobe Gewaltkriminalität.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Bastian Finke, MANEO – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin, c/o Mann-O-Meter e.V., Bülowstraße 106, 10783 Berlin, 030/2163336
213-0152

Film ab! Medienseminare gegen Antisemitismus

Träger: 
Bildungsteam Berlin-Brandenburg
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Seminar richtet sich an 14- bis 27-Jährige und begleitende Lehrkräfte mit dem Ziel, sich mit Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart zu beschäftigen.
Aktivitäten: 
Dazu wird ein fünftägiges Seminar umgesetzt, bei dem Wissen zu Antisemitismus sowie Kamera- und Schnitttechnik vermittelt werden. Anschließend entwickeln die Teilnehmer/innen ein Drehbuch und produzieren eigene Videoclips gegen Antisemitismus.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Anne Pusch-Bundt, ver.di Jugendbildungsstätte, Berlin Konradshöhe e.V., Stößerstraße 18, 13505 Berlin, 030/43602213
213-0153

Online-Beratung als Form der qualifizierten Elternarbeit

Träger: 
Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirk
Format: 
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Die Online-Beratung ist ein erfolgreiches Beratungsinstrument für diejenigen Menschen, die von Rechtsextremismus in ihrem Lebensumfeld betroffen und belastet sind, aber den Kontakt zu einer regulären (Offline-)Beratungsstelle nicht suchen. Eltern rechtsextremer Jugendlicher bilden eine besonders wichtige Zielgruppe.
Aktivitäten: 
Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Beratungs- und Informationsangebot für Eltern, die vom Rechtsextremismus direkt betroffen oder durch Rechtsextremismus in ihrem Lebensumfeld beeinträchtigt sind. Systemisch-lösungsorientierte Beratungsmethoden werden zielgruppenspezifisch angepasst, virtualisiert und zur Verfügung gestellt. Weiterhin erfolgt eine Vernetzungsarbeit mit bestehenden Informations- und Beratungsangeboten vor Ort. Wichtig sind auch Fortbildungsangebote zur Elternberatung sowie der Erfahrungsaustausch mit anderen Projektträgern, die sich den genannten Zielgruppen zuwenden.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Martin Ziegenhagen, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Stauffenbergstraße 13 – 14, 10785 Berlin, 030/2639783
213-0154

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