Arbeit mit Multiplikator_innen

Väter- und Männergruppe mit türkischem Migrationshintergrund in Berlin

Träger: 
Aufbruch Neukölln e.V.
Handlungsfeld: 
Integration und Migration
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Zielgruppe: 
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Zielgruppe des Projekts sind Männer und Väter mit der gemeinsamen Sprache Deutsch, überwiegend türkeistämmig. Ziele der interkulturellen Vätergruppen sind die Sensibilisierung der Teilnehmer/innen für die Bereiche Bildung, Erziehung, Soziales und Familie, die Stärkung der entsprechenden Kompetenzen, die Stärkung des Selbstwertgefühles und der Selbstverantwortung sowie die Übernahme von Verantwortlichkeiten im Sozialraum. Die Teilnehmer/innen werden zu Multiplikator/innen geschult.
Aktivitäten: 
Einmal in der Woche treffen sich die Väter für zwei Stunden und unterhalten sich über Themen wie Bildung, Familie, Erziehung, Integration etc. Die Gruppe wird von einer männlichen und weiblichen Fachkraft geleitet. Mittlerweile engagieren sich die Teilnehmer ehrenamtlich im ganzen Bezirk und fungieren überall als Multiplikatoren.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Kazim Erdogan, Aufbruch Neukölln e.V., Uthmannstraße 19, 12043 Berlin, 030/68874815
213-0158

Konfrontative Pädagogik in der Schule und Jugendhilfe

Träger: 
Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention e.V.
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Ziel des Weiterbildungsprogramms ist die Verbesserung der Handlungs- und Erziehungskompetenz von Fachkräften aus den Bereichen Pädagogik, Soziale Arbeit, Psychologie, Erziehung und Bildung.
Aktivitäten: 
Das umfassende, praxiserprobte Weiterbildungsprogramm wird in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin im Rahmen eines berufsbegleitenden Zertifikatskurses zu „Pädagogen/-in für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“ angeboten.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Roland Büchner, Berliner Institut für Soziale Kompetenz & Gewaltprävention, c/o Hans-Böckler-Schule, Lobeckstraße 76,10969 Berlin, 030/61670533
213-0159

Fair-Play-Trainer/innen-Ausbildung

Träger: 
Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V.
Handlungsfeld: 
Sport
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Interessierte Personen können sich vom Tannenhof Berlin-Brandenburg für unsere Veranstaltungen als Fair-Play-Trainer/innen ausbilden lassen. Das Motto „keine Drogen, keine Gewalt“ ist den Tannenhof Fair-Play-Trainer/innen besonders wichtig. Zielgruppen: engagierte Eltern, Jugendliche ab 18 Jahre, Streetworker/innen und Pädagog/innen, Student/innen, Sporttrainer/innen und Übungsleiter/innen.
Aktivitäten: 
Die Ausbildung selbst besteht aus sechs Modulen: Einführungsworkshop Anti-Gewalt-Seminar Seminar Gruppenkommunikation Workshop-Simulation Hospitation bei einem Fairplay-Workshops Workshopleitung
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Boris Knoblich, Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V., Meierottostraße 8-9, 10719 Berlin, 030/8649460
213-0166

Demokratie stärken – Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus

Träger: 
ZDK Gesellschaft für demokratische Kultur gGmbH
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Ziel des Projektes ist es, Netzwerke und Instrumente zur Begegnung von Islamismus und (türkischem) Ultranationalismus vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu etablieren und zu erproben. Zielgruppen sind Multiplikatoren im kommunalen Raum (u.a. soziale und religiöse Träger sowie Jugend- und Familienhilfe) sowie Jugendliche mit muslimischem Migrationshintergrund und ihre Familien.
Aktivitäten: 
Zu den Aktivitäten des Projektes (2010 bis 2013) zählten die Analyse islamistischer Strömungen, die Bereitstellung öffentlicher Informationen sowie die Beratung, Begleitung und fachliche Unterstützung kommunaler und anderer Stellen, die islamistischen und ultranationalistischen Tendenzen entgegenwirken wollen. Zudem wurden Workshops, Dialogveranstaltungen und Fortbildungen im kommunalen Raum umgesetzt, die sich an Jugendliche, an Anwohner/innen insgesamt sowie an Multiplikator/innen richteten.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Claudia Dantschke, ZDK Gesellschaft für Demokratische Kultur gGmbH, Ebertystraße 46, 10249 Berlin, 030/42018042
213-0168

Islam und Ich – Jungsein im Land der Vielfalt

Träger: 
Aktion Courage e.V.
Handlungsfeld: 
Integration und Migration
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Schüler/innen und Lehrer/innen werden über islamistische Gruppierungen in Deutschland informiert. Sie setzen sich damit auseinander, wie diese Gruppen mit Argumenten und Handlungen wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen. Die Schüler/innen wirken bei der Problemanalyse, der Entwicklung von Materialien und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit.
Aktivitäten: 
Von September 2010 bis Dezember 2013 setzte die Bundeskoordination im Rahmen der Initiative Demokratie Stärken des Jugendministeriums (BMFSFJ) das Modellprojekt „Islam und Ich – Jung sein im Land der Vielfalt" um. Zu den Methoden zählten die bildnerische Gestaltung, Darstellendes Spiel, Musik, Fachtagungen.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Sanem Kleff, Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Ahornstraße 5, 10787 Berlin, 030/2145860
213-0170

Mentorship Circle

Träger: 
LesMigras Lesbenberatung e.V.
Handlungsfeld: 
Integration und Migration
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Landeskommission Berlin gegen Gewalt
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Zielgruppe: 
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das mehrmonatige Programm richtet sich an lesbische Frauen „of Colour" und an lesbische Frauen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Ziel ist es, Grundlagen und Fähigkeiten in community-basierter Unterstützungsarbeit zu vermitteln.
Aktivitäten: 
Die mehrstündige Workshopsreihe umfasst Wissensvermittlung und die Schulung praktischer Fähigkeiten.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Saideh Saadat-Lendle, LesMigras - Lesbenberatung, Kulmer Straße 20a, 10783 Berlin, 030/21915090
213-0136

Infobeutel gegen Rechtsextremismus für Betriebe „Handeln statt Wegsehen“

Träger: 
Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen: VDK e.V., Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus MBR
Handlungsfeld: 
Übergreifend
Verbreitung: 
Programm oder Serie
Gemeldet durch: 
Landeskommission Berlin gegen Gewalt
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Programm richtet sich an Betriebe und Berufsschulen mit dem Ziel, sich im Arbeitsalltag gegen Rassismus und Rechtsextremismus zu engagieren.
Aktivitäten: 
Dazu werden kostenlose Stoffbeutel mit rechtlichen und anderen Informationen und Handlungstipps verschickt. Zudem werden Workshops, Argumentationstrainings und Beratung angeboten, um Betriebe für Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung zu sensibilisieren. Das Angebot wurde ab 2013 unter dem Titel „Handeln verbindet“ (Projektnummer: 214-0085) weitergeführt.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Initiative „Handeln statt Wegsehen", c/o Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., Mehringdamm 48, 10961 Berlin
213-0138

Jugendfreizeiteinrichtungen (JFEs) gegen Diskriminierung

Träger: 
Kietz für Kids e. V.
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Dieses Projekt setzt sich die Entwicklung von Qualitätsstandards und eines Selbstverständnisses für den Umgang mit Diskriminierungen in Jugendfreizeiteinrichtungen. Auch wird eine weitere Sensibilisierung der JFE-Mitarbeiter/innen für Diskriminierungen und eine Stärkung ihrer Handlungsfähigkeit im Umgang angestrebt. Die erarbeiteten Standards zum Umgang mit Diskriminierungen in JFEs sollen im Folgeschritt in bezirkliche Leitlinien integriert werden und eine Übernahme des Konzeptes in JFEs auch außerhalb Hohenschönhausens erreicht werden.
Aktivitäten: 
Es werden Workshops durchgeführt und Fortbildungen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter/innen für Diskriminierung. Die Beteiligung der Jugendlichen in den Jugendfreizeiteinrichtungen wird gestärkt.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Anton Lindner, Kietz für Kids e.V., Wartiner Straße 75/77, 13057 Berlin, 030/92094163
213-0145

Konflikte GE(H)WAL(D)FREI lösen

Träger: 
Lebensmut e.V.
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Bezirksregion oder Institution
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung für Themen der Diskriminierung und Vorurteile, die Entwicklung eines empathischen, toleranten, gewaltfreien und respektvollen Umgangs miteinander sowie die kritische Auseinandersetzung mit dem Eigenen Handeln. Die Methode der gewaltfreien Kommunikation soll den teilnehmenden Multiplikator/innen Anregung und Unterstützung für eine wertschätzende Kommunikation und die Erarbeitung gewaltfreier Lösungsmöglichkeiten geben.
Aktivitäten: 
Im Rahmen des Projektes werden die gruppendynamischen Prozesse und das Konfliktpotenzial in der Gruppe aufgegriffen und gemeinsam Lösungen erarbeitet. Die Teilnehmer/innen sind somit in der Lage, diskriminierendes Verhalten zu erkennen und haben gemeinsam Regeln für einen respektvollen Umgang erarbeitet. Neben der Selbst- und Gruppenerfahrung der Teilnehmer/innen werden Natur- und Spielfreiräume im Stadtteil und Umland erkundet und es wird in die Methode der Erlebnispädagogik eingeführt.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Dr. Matthias Ebert, Lebensmut e.V., Grevesmühlener Straße 24, 13059 Berlin, 030/9208071
213-0147

Vertiefen – Austauschen – Vernetzen

Träger: 
pad – präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich – gGmbH
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
Eigene Recherchen
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Im Rahmen der Fortbildungs- und Qualifizierungsreihe soll eine Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Diskriminierungen und Ausgrenzungen vertieft werden. Die Handlungskompetenzen der Teilnehmer/innen in ihrem jeweiligen Arbeitsfeld im Umgang mit (alltags-)rassistischen, antisemitischen und rechtsextremen Äußerungen und Erscheinungsformen sollen gestärkt werden. Ziele sind die Förderung demokratischer Beteiligungsstrukturen und interkultureller Kompetenzen sowie ein Ausbau des Netzwerks zum fachlichen Austausch und kollegialer Weiterbildung. Das Angebot richtet sich u.a. an Ehrenamtliche und zivilgesellschaftlich Engagierte.
Aktivitäten: 
Im Rahmen der Fortbildungen wird Wissen vermittelt, Handwerkszeug erprobt und Erfahrungen ausgetauscht.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
Dr. Wolfgang Drahs,pad-präventive, altersübergreifende Dienste im sozialen Bereich-gGmbH, Geschäftsstelle, Kastanienallee 55, 12627 Berlin, 030/93554040
213-0148

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