Soziale Task Force für offensive Pädagogik (SToP)

Träger: 
Neue Treberhilfe in Berlin (NTH) gGmbH
Handlungsfeld: 
Kinder- und Jugendhilfe
Verbreitung: 
Einzelprojekt
Gemeldet durch: 
SenBJW
Einzugsbereich: 
Berlinweit
Weitere Informationen zu Zielgruppe: 
Das Modellprojekt SToP ist ein ambulantes Angebot mit Sofortinterventionscharakter der Jugendhilfe, das an der Schnittstelle zwischen Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden, Jugendhilfe, Familie, soziales Umfeld und Community agiert. SToP richtet sich an Kinder und Jugendliche von zehn bis 16 Jahren, die mehrfach durch delinquentes Verhalten in Erscheinung getreten sind, und an deren Familien. Ziel des Projekts ist es, weitere Straffälligkeit zu verhindern und eine mögliche kriminelle Laufbahn abzuwenden.
Aktivitäten: 
Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen werden mindestens drei Monate lang intensiv betreut. Zentrale Interventionen sind beratende Einzelfallhilfe, Ansprache von Eltern und Familien, sozialpädagogische Diagnose sowie die Vermittlung zwischen Institutionen und weiteren Akteuren im Sozialraum. Damit verbindet SToP Einzelfall-, Familien- und Gemeinwesenarbeit und verfolgt somit eine systemische Herangehensweise sowie generell den Ansatz einer ressourcen- und lösungsorientierten Kurzzeitintervention. Begleitend zu den Interventionen sammelt das Projekt systematisch Informationen zu den Kindern und Jugendlichen, die schließlich den beauftragenden Einrichtungen weitergegeben werden und zu passgenaueren Hilfeplänen seitens der Einrichtungen für die Kinder führen sollen.
umgesetzt im Jahr: 
Adresse: 
StoP-Neue Treberhilfe in Berlin (NTH) gGmbH, Karl-Marx-Straße 71 , 12043 Berlin, 030/62900895